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Rezension: Zebraland

Rezension: Zebraland

Titel: Zebraland

Autor: Marlene Röder

Verlag: Ravensburger

Sprache: Deutsch

Seiten: 224 Seiten

Preis: 7,99 €

ISBN: 978-3-473-58362-1

 

Inhalt:

Vier Jugendlich – Judith, Ziggy, Philipp und Anouk – töten bei einem Unfall ein Mädchen namens Yasmin und würden diesen Tag im Sommer am liebsten vergessen.

Es gibt keine Zeugen und trotzdem bekommen sie Briefchen von jemanden, der den Unfall anscheinend beobachtet hat und müssen die Aufgaben, die darauf stehen erledigen.

Doch wer ist diese Person?

Können sie sich eigentlich noch gegenseitig vertrauen oder ist es einer von ihnen? Freundschaften und Liebe werden auf die Probe gestellt.

 

Altersempfehlung:

Ich würde das Buch Personen ab 11 Jahren empfehlen.

 

Eigene Meinung:

Zebraland ist ein spannendes Buch, das ich in der Schule gelesen habe, sonst wäre ich wahrscheinlich gar nicht darauf gestoßen.

Das Cover des Buches sieht wunderschön aus und spiegelt auch ganz gut den Inhalt wieder. Im Hintergrund kann man einem Wald im Nebel sehen und es scheint schon dunkel zu werden. Die Schrift auf der Vorderseite ist rot und könnte für das Blut der Toten stehen, weshalb es auch super dazu passt.

 

Die Geschichte wird zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten erzählt und diese werden durch unterschiedliche Schriftarten gekennzeichnet.

Jedoch stört es mich etwas, dass es bei Ziggys Sicht am Anfang immer nur kleine Auszüge aus der Gegenwart gibt und man dann gleich wieder in der Vergangenheit landet. Ich hätte wahrscheinlich einfach ein Kapitel aus der Gegenwart eingebracht, damit wir  etwas mehr erfahren.

Außerdem gab es zwei unterschiedliche Sichten, die von Ziggy und die von Judith. Ich finde es gut, dass die Geschichte aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen erzählt ist und man trotzdem eine Sache von Anfang an nicht erahnen konnte. Die beiden waren außerdem meine Lieblings Charaktere, während mich Philipp und Anouk manchmal  störten.

 

Die Handlung hat mir gefallen und ich habe mich das ganze Buch lang gefragt, wer nun diese Zettelchen mit den Aufgaben geschrieben hat und war über die Lösung am Ende echt überrascht. Außerdem war die Handlung flüssig und lies sich schnell von der Hand lesen.

 

 

Fazit:

Dieses Buch ist eine gute Lektüre, die man schnell durch hat und die nicht langweilig wird.

Die Spannung bleibt die ganze Zeit erhalten und ich konnte die Handlung und die Taten von Ziggy und Judith meistens nachvollziehen. Philipp und Anouk blieben mir hingegen fremd, sie nervten mich sogar.

Die Zeitsprünge im Buch sind prinzipiell eine gute Idee, aber hier in der Umsetzung haben mich die unterschiedlichen Zeiten öfters gestört.

 

 

Sterne: 4,5/5

Rezension: Morgenland

Quelle: morgenland-189100494.jpg

Titel:

Morgenland – Die Geschichte einer Liebe auf der Flucht

Autor: Luise Rist

Verlag: cbt

Sprache: Deutsch

Seiten: 288 Seiten

Preis: 8,99 €

ISBN: 978-357031139401

 

Inhalt:

Frida, eine junge Deutsche, reist an die ungarische Grenze um Flüchtlingen zu helfen und sich selbst abzulenken, nachdem sich ihr Freund von ihr getrennt hat.

Doch dort lernt sie dann den jungen Flüchtling namens Ali kennen und freundet sich mit diesem an. Ali will jedoch bald über die Grenze nach Ungarn, wobei er Frida sehr ungern dabei hätte, da es gefährlich ist. Sie lässt jedoch nicht locker und begleitet ihn.

Eine Flucht mit vielen Gefühlen, großen Gefahren und neuen Freunden beginnt für die junge Frida.

 

Altersempfehlung:

Ich würde das Buch Personen ab 14 Jahren empfehlen, da es Leser davor nicht interessant finden könnten.

 

Eigene Meinung:

Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, da ich mal etwas über Flüchtlinge lesen wollte und fand, dass die Inhaltsangabe spannend klang. Außerdem sollte es etwas sein, das ich nebenbei lesen konnte.

Den ersten Teil „Rosenwinkel“ habe ich davor nicht gelesen, was jedoch nicht schlimm ist, da ich trotzdem alles verstehen konnte.

An sich finde ich die Idee des Buches spannend. Jedoch wurde ich mit Frida nicht warm. Häufig verstehe ich ihre Entscheidungen nicht und finde sie denkt häufig nicht darüber nach, was sie macht. Mit Ali komme ich schon viel besser zurecht und finde, dass er  einigermaßen sympathisch herüber kommt. Seine Hintergrundgeschichte ist auch immer gut mit ins Buch eingebracht worden.

Was mich speziell nach dem Buch am meisten störte war, dass die gesprochene Sätze häufig in Englisch sind und dann wieder in Deutsch. Manchmal war beides sogar zusammen in einem Satz untergebracht. Gegen Englisch habe ich zwar nichts, jedoch habe ich es nicht erwartet und es hat mich gestört, wie die Sätze aufgebaut worden sind.

Der Schreibstil von Luise Rist ist flüssig zu lesen und ich bin schnell durch das Buch durch gewesen. Manchmal hätten die Beschreibungen detailreicher sein können.

Die Story ist gut erzählt, konnte mich jedoch nicht ganz packen. Vielleicht lag es an dem gesprochenen Stellen der Personen, die mich andauernd irritierten. Die Idee gefällt mir trotzdem noch und ist auch gut.

Das Cover von dem Buch ist ganz schön anzusehen und gibt den Inhalt der Geschichte gut wieder.

 

Fazit:

Dieses Buch ist eine gute Lektüre für nebenbei, konnte mich jedoch nicht ganz ergreifen.

Häufig macht die Hauptperson Sachen, die ich nicht nachvollziehen kann und habe daher Probleme gehabt mit ihr warm zu werden. Ali ist da um einiges interessanter gewesen mit seinem Flucht-Hintergrund.

Oft wurden Deutsch und Englisch in einem gesprochenen Part kombiniert, was mich leider irritierte.

Die Story um die Flucht ist interessant gewesen, zog sich jedoch auch. Trotzdem habe ich es schnell gelesen, da der Schreibstil flüssig gewesen ist. Jedoch hätte sie mehr die Umgebung beschreiben können.

 

Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbt Verlag. Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies ist meine persönliche Meinung zu diesem Buch.

 

Sterne: 3/5