The Hate U Give

Titel: The Hate U Give

Preis: 9,99 Euro

Länge: 127 Minuten

Studio: Twentieth Century Fox Home Entertainment

 

 

Kurze Zusammenfassung:

Starr wächst in einem Schwarzenviertel auf und muss schon als Kind sehen wie ihre beste Freundin erschossen wird. Nun ist sie Jugendlich, hat einen Freund und geht auf eine Privatschule, wo sie einige richtige aber auch falsche Freunde hat. An einem Abend geht sie auf eine Party in ihrer Gegend und muss mit ansehen wie ein Freund von ihr von einem Polizisten erschossen wird. Soll Starr aussagen und was passiert dann mit ihr?

 

Meinung:

The Hate U Give ist ein wirklich unglaublicher Film. Die Darsteller sind überzeugend, die Handlung ist gut und greift wichtige Themen auf.

Schon seit einiger Zeit wollte ich diesen Film sehen und kam vor zwei Tagen nun dazu. Er war viel besser als erwartet und die Handlung regt mich zum Nachdenken an. Es geht um die Selbstwahrnehmung, Freundschaft, Familie, Sterben, falsche Reaktionen, Drohungen und noch um viele andere Themen. Was kann eine Situation aus einem Menschen machen? Wie reagiert er? Wie kann man fatale Fehler verhindern? Und wieso muss es überhaupt passieren?

The Hate U Give hat sich an keiner Stelle gezogen und hat mich an einigen Stellen auch schockiert. Zwischendurch lief mir dann auch die ein oder andere Träne über die Wange.

Die Charaktere haben alle ihre Tiefe und Starr ist eine symphytische Hauptperson. Sie mag Harry Potter, setzt sich für ihre Freunde ein und weiß eigentlich noch gar nicht genau wer sie selbst ist. Auch die anderen Charaktere werden gut eingeführt und durchleben eine gute Entwicklung im Laufe der Handlung, wie auch Starr.

Alle Darsteller liefern eine grandiose schauspielerische Leistung und enttäuschen in keiner Sekunde.

 

 

Fazit:

Dieser Film überzeugt mich in ganzer Länge und ich kann ihn auch wirklich nur weiter empfehlen. Starrs Geschichte ist gut erzählt und regt mich immer noch zum Nachdenken an. Jedoch ist es kein Wohlfühlfilm für nebenbei. Die Darsteller leisten eine wirklich gute Leistung und der Film zieht sich an keiner Stelle.

Wieso ich keine Sterne mehr vergeben werde – Oder auch: Sterne sagen nichts über den Inhalt des Buches!

Jeder kennt sie – die Sternchen, die an dem Ende eines Beitrages geschrieben werden.

Ich habe es auch einige Zeit lang gemacht, doch dann entschied ich mich dazu, es nicht mehr zu tun. Und dies hat zwei simple Gründe.

1. Sie sagen nichts über den Inhalt aus oder wieso es uns wirklich gefällt oder eben auch nicht. Ich selbst gehe bei vielen Bloggern immer gleich nach ganz unten und gucke wie viele Sterne sie vergeben haben und lese nicht erst den Text. Doch dann weiß die Person vor dem Bildschirm doch immer noch nicht, weshalb das Medium so ankam wie es ankam. Vielleicht passt es vom Inhalt her am Ende doch zu einem. Der Person, die das Buch gelesen hatte, kann es z.B. zu blutig gewesen sein und genau solche Themen findet ihr dann am Ende selbst spannend. Jeder hat einen anderen Lesegeschmack und viele lassen sich von den Sternen ablenken.

2. Die Vergabe von Sternen dauert länger als das Schreiben einer Rezension! So ist es jedenfalls bei mir. Meine Meinung und das Fazit bekomme ich schnell hin und dann stehe ich vor der großen Frage: Wie viele Sterne soll das Buch bekommen?

Es ist nicht immer leicht und fällt mir wirklich schwer, weswegen ich jetzt auch damit aufhören werde. Bei gestellten Exemplaren (wenn es gefordert ist) ist es eine andere Sache und wird dann auch demnach bearbeitet.

Aus diesen Gründen werde ich sie jetzt nicht mehr verwenden und werde nur noch Texte verfassen.