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Wieso ich keine Sterne mehr vergeben werde – Oder auch: Sterne sagen nichts über den Inhalt des Buches!

Jeder kennt sie – die Sternchen, die an dem Ende eines Beitrages geschrieben werden.

Ich habe es auch einige Zeit lang gemacht, doch dann entschied ich mich dazu, es nicht mehr zu tun. Und dies hat zwei simple Gründe.

1. Sie sagen nichts über den Inhalt aus oder wieso es uns wirklich gefällt oder eben auch nicht. Ich selbst gehe bei vielen Bloggern immer gleich nach ganz unten und gucke wie viele Sterne sie vergeben haben und lese nicht erst den Text. Doch dann weiß die Person vor dem Bildschirm doch immer noch nicht, weshalb das Medium so ankam wie es ankam. Vielleicht passt es vom Inhalt her am Ende doch zu einem. Der Person, die das Buch gelesen hatte, kann es z.B. zu blutig gewesen sein und genau solche Themen findet ihr dann am Ende selbst spannend. Jeder hat einen anderen Lesegeschmack und viele lassen sich von den Sternen ablenken.

2. Die Vergabe von Sternen dauert länger als das Schreiben einer Rezension! So ist es jedenfalls bei mir. Meine Meinung und das Fazit bekomme ich schnell hin und dann stehe ich vor der großen Frage: Wie viele Sterne soll das Buch bekommen?

Es ist nicht immer leicht und fällt mir wirklich schwer, weswegen ich jetzt auch damit aufhören werde. Bei gestellten Exemplaren (wenn es gefordert ist) ist es eine andere Sache und wird dann auch demnach bearbeitet.

Aus diesen Gründen werde ich sie jetzt nicht mehr verwenden und werde nur noch Texte verfassen.

Rezension zu „Die Überlebenden“

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila/142_47908_142559_xxl.jpg

Titel: Die Überlebenden

Preis: 12,99 Euro

Seiten: 544 Seiten

Autor: Alexandra Bracken

Verlag: Goldmann

Kurze Zusammenfassung:

Auf der Erde bricht eine Krankheit aus, die Kinder tötet oder ihnen besondere Kräfte verleiht.

Ruby ist eine dieser Überlebenden. Mit zehn löscht sie sich unbewusst aus dem Gedächtnis ihrer Eltern und kommt in ein Lager für besondere Kinder. Um nicht getötet/weggebracht zu werden, lässt sie alle denken sie sei eine Grüne, da sie eigentlich Orange und damit als gefährlich eingestuft ist.

Jedoch finden die Aufpasser es heraus und Ruby muss mit Hilfe einer Frau fliehen.

Doch kann sie ihr vertrauen?

Sie entscheidet sich dagegen, flieht und schließt sich einer kleinen Gruppe von anderen Überlebenden an, um den Flüchtling zu finden.

Werden sie ihn finden?

Kann er Ruby helfen, ihre Kräfte zu kontrollieren?

Meinung:

Auf dieses Buch bin ich durch den Film „Darkest Minds“ gekommen.

Eigentlich wollte ich ihn letztes Jahr im Kino ansehen, jedoch hatte ich dafür keine Zeit und deswegen musste so schnell wie möglich das Buch angeschafft werden.

Und ich wurde von dem Roman von Alexandra Bracken nicht enttäuscht!

Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und ich kam sehr schnell voran. Die Beschreibungen von der Umgebung und den Sachen, die in den Lagern passieren sind gut herüber gebracht worden und zogen einen in seinen Bann.

Auch die Charaktere finde ich gut gestaltet.

Sie haben alle ihre Schwächen und Stärken und ich konnte sie mir beim Lesen sehr gut bildlich vorstellen. Ruby ist ein mir sympathischer Charakter, der leider einfach zur falschen Zeit geboren wurde.

Ihre Freunde Zu, Liam und Chubs (Charles) sind auch fast alle bis zum Ende bei ihr und ich bin immer noch geschockt vom Ende, da sie schließlich doch ganz alleine dasteht.

Ohne ihre Freunde und bei einer Organisation, vor der sie eigentlich abgehauen ist.

Der Flüchtling spielt schließlich auch eine Rolle und er ist mir am Anfang auch nett vorgekommen. Doch manchmal trügt der Schein!

Das Buch hat sich an keiner Stelle gezogen und es hat Spaß gemacht es zu lesen, weswegen ich mir bald die anderen Bücher besorgen will.

Die ganze Welt wird dein Feind sein, Fürst mit tausendfachen Feinden, und wann immer sie dich fangen, werden sie dich töten.

Aber zuerst müssen sie dich fangen, Gräber, Lauscher, Läufer, Fürst der schnellen Warnung.

Sei schlau und voller Listen, und dein Volk wird niemals vernichtet werden.“ —- Seite 541

Fazit:

Die Überlebenden“ ist ein gelungener Auftakt einer Trilogie.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die ganze Geschichte mit der Krankheit und den Kräften ist spannend dargestellt. Außerdem konnte ich es gut nebenbei lesen, weil der Schreibstil angenehm ist und es dadurch Spaß gemacht hat in diese Welt einzutauchen.