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Rezension zu „Frida – Ein Leben zwischen Kunst und Liebe“

Titel: Frida – Ein Leben zwischen Kunst und Liebe

Preis: 22 Euro

Seiten: 160 Seiten

Text & Zeichnungen: Vanna Vinci

Verlag: Prestel

 

Kurze Zusammenfassung:

In diesem Graphic Novel wird die Geschichte von Frida Kahlo erzählt. Ihr Leben wird von ihrer Kindheit, über ihren Unfall und wie sie die Kunst für sich entdeckte und sie liebte bis hin zu ihrem Tod begleitet.

 

 

Meinung:

Ich hatte schon von Frida Kahlo gehört, bevor ich dieses Buch zu Weihnachten bekam. Jedoch fand ich nie die Zeit mich weiter mit ihr auseinanderzusetzten. Und dann habe ich diesen Comic bekommen.

 

Frida Kahlo ist eine wirklich spannende Frau, deren Leben voller Schmerzen ist. Doch genau dieser ist die Quelle für ihre Kunst. In schönen Zeichnungen können wir ihre Entwicklung beobachten. Die Seiten im Comic sind alle farbig angelegt, was ich sehr schön finde. Zwischen den ganzen Zeichnungen ist eine gute Trennung erkennbar, weswegen ich nie zwischen den Bildern verrutscht bin.

 

Auch die Texte sind sehr flüssig und leicht lesbar verfasst worden. Auf den einzelnen Seiten ist viel Text, was für manch einen am Anfang gewöhnungsbedürftig erscheinen kann. Die ganzen Stellen über ihre Sexualität, ihre weibliche- und männliche Seite, wie ihre Kunst entstanden ist und wieso sie tat was sie tat sind gut erklärt worden.

 

Auch von dem Cover her ist dieses Hardcover einfach eine Augenweide. Es ist in einem angenehmen dunkelgrün angelegt und Blumen zieren die Oberfläche. In einem roten Rechteck sind der Titel, die Autorin und eine Zeichnung von Frida zusehen.

 

Frida ist eine „Protagonistin“, die ich gerne begleitet habe, weswegen ich dieser Comic auch an einem Tag durchhatte. Sie war ihrer Zeit voraus. Ihr Leben ist eine Achterbahnfahrt, der Gefühle und Qualen, was sie wirklich spannend macht.

 

 

Fazit:

„Frida- Ein Leben zwischen Kunst und Liebe“ ist ein sehr schön gestalteter Comic, der die Geschichte einer unglaublichen Frau erzählt. Alle die sich für Frida, Kunst und starke Frauen interessieren, sind bei diesem Novel an der richtigen Adresse. Ich habe dieses Buch an einem Tag verschlungen und würde es auch direkt wieder tun. Fridas Leben ist wirklich spannend, da sie ihrer Zeit voraus war, und ist gut verständlich erzählt worden. Auch die Zeichnungen sind wunderschön. Alles in allem bin ich sehr zufrieden und habe an diesem Comic nichts auszusetzen.

Rezension zu „Sternensammler Sammelband 1 & 2“

Titel: Sternensammler Sammelband 1 & 2

Preis: 6,95 Euro pro Band

Seiten: 200 Seiten pro Band

Text & Zeichnungen: Anna Backhausen, Sophie Schönhammer

Verlag: Tokyopop

 

Kurze Zusammenfassung:

Fynns Freundin macht mit ihm Schluss und meint, dass er auf etwas Anderes stehen könnte. Doch dieser versteht nicht, was sie ihm damit sagen will. Erst als Fynn nachts auf einem Hügel den geheimnisvollen Sternenbeobachter Niko trifft, wird Fynn bewusst was diese Worte zu bedeuten haben. Kann eine Beziehung zwischen dem Schulschwänzer und dem Sternennerd entstehen?

 

 

Meinung:

„Und da oben, da sind so unendlich viele Sterne und es gibt so viel zu entdecken… Und wir sind nur winzige Punkte auf einem winzigen Planeten, der um einen winzigen Stern in einer winzigen Galaxie kreist.“

 

Eine Freundin hat mir diese Sammelbände ans Herz gelegt und ich finde die Handlung ansprechend, weswegen sie nun in meinem Regal stehen dürfen. In meinem Leben habe ich bisher nicht viele Mangas gelesen, weswegen ich auf diese gespannt war. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Anna Backhausen und Sophie Schönhammer haben ein schönes Werk entwickelt mit schönen Zeichnungen und nachvollziehbaren Dialogen.

 

Die Covers von den zwei Bänden sind in unterschiedlichen Farben angelegt und haben dadurch etwas Individuelles. Der erste Band ist in einem dunkelblau angelegt und im Hintergrund sind die Sterne, die auch ein wichtiger Bestandteil der ganzen Handlung sind, erkennbar. Außerdem werden auch zum ersten Mal die Protagonisten gezeigt. Der zweite Teil ist dagegen heller gestaltet. Es ist in einem gelblichen Ton gehalten und zwischen den Blättern der Büsche/Bäume verstecken sich auch wieder die Sterne. Der Titel und die Covers des Mangas passt eiwandfrei zum Inhalt der Geschichte.

 

Die Zeichnungen sind wunderschön. Alle scheinen mit liebe angefertigt worden zu sein und die Gefühle der Charaktere werden dadurch sehr gut transportiert. Die Dialoge ergänzen die Zeichnungen wirklich gut und verstärken dadurch auch noch einmal die gezeichneten Gefühle der Charaktere.

 

Auch die in der Geschichte gezeigten Charakter sind mir sympathisch und sind mir ans Herz gewachsen. Jeder hat seine Eigenarten und auch seine Liebenswertenseiten. Fynn und Niko sind gut ausgearbeitet worden und haben beide eine nachvollziehbare Vergangenheit, die bei dem Einen schneller und bei dem Anderen langsamer erzählt wurde. Ich konnte mit den Charakteren mitfühlen und leiden.

 

Die Handlung hat sich an keiner Stelle gezogen. Sie ist perfekt zum Entspannen und ich wollte die beiden Bände gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist eine schöne Boys-Love Story, die einen Bezug zu Sternen nimmt, und dadurch eine besonders gemütliche Atmosphäre geschaffen wurde. Die Charaktere haben genug Zeit sich zu entwickeln und ihre Beziehung zueinander aufzubauen.

 

 

 

Fazit:

„Sternensammler“ ist ein gutes Manga für den Einstieg. Ich habe beide Bände in zwei Stunden gelesen und mochte von Anfang an die beiden Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein können. Die Handlung zieht sich nicht und ist gut verständlich. Auch die Zeichnungen sind wunderschön. Der Bezug zu den Sternen gibt dem Ganzen dann noch einen faszinierenden Hauch. Die Person, die sich die Geschichte kauft sollte sich jedoch im Klaren sein, dass die Geschichte aus Text und Zeichnungen besteht.

Rezension zu Romeo und Julia

Titel: Romeo und Julia (gekürzte Fassung)

 

Preis: 0,00 Euro

 

Seiten: 124 Seiten

 

Autor: William Shakespeare

 

 

 

 

Kurze Zusammenfassung:

 

Romeo ist ein Montague und Julia eine Capulet. Und sie lieben sich. Jedoch sind ihre Familien verfeindet und sie versuchen trotzdem einen Weg zu finden sich zu lieben, treffen und heiraten. Werden die Familien etwas aus dem tragischen Schicksal dieser beiden jungen Menschen lernen?

 

 

 

Meinung:

 

Schon als Kind hatte ich Kontakt mit dieser tragischen Geschichte und wollte nun dieses Buch lesen. Jedoch ist diese Fassung nicht empfehlenswert.

Szenen, die ich wichtig finde, sind einfach gekürzt worden, weswegen dann alles keinen Sinn mehr ergibt. Für null Euro habe ich aber auch nicht wirklich etwas anderes erwartet, weswegen ich auch nicht all zu enttäuscht bin.

Jedoch werde ich mir später mal eine ungekürzte Ausgabe kaufen, damit ich es ganz lesen kann. Das Stück ist nämlich wirklich nicht schlecht und ich kann es nur wärmstens ans Herz legen. Die Charakter sind gut ausgearbeitet, die Handlung spannend und es ist traurig.

 

 

 

Fazit:


Diese Augabe ist nicht gut. Wichtige Stellen sind weggekürzt, weswegen die Texte keinen Sinn mehr machen. Wer das Stück jedoch günstig lesen will und damit keine Probleme hat, kann trotzdem zugreifen.

Frankfurter Buchmesse 2018

Bald beginnt sie wieder – die Frankfurter Buchmesse. Aus diesem Grund dachte ich mir, dass ich den überarbeiteten Bericht von 2018 jetzt veröffentliche.

 

 

Da ich in der Nähe von Frankfurt wohne hatte ich keinen Stress, bevor es für mich letztes Jahr los ging. Morgens konnte ich mir eine Tasche schnappen, mir etwas für das Wetter passendes Anziehen und mich dann entspannt in die Bahn setzen.

 

Leider konnte ich erst an dem Samstag der Messe dort aufschlagen – dann auch viel zu kurz. Mit meiner Tante war ich mit der Bahn hingefahren, da ich sie zu ihrer Podiums-Diskussion zu dem Thema „Jetzt gibt´s was auf die Ohren – Verlage im Podcast-Fieber“ begleitete. Gehalten wurde die Diskussion von Maria Beerboom, Christian Jakubetz, Tine Nowak, Dirk Primbs und Larissa Heyden, die sich alle jedoch sehr einig zu sein schienen. Die Veranstaltung war gut besucht und die Teilnehmer schienen alle Interessiert zu sein. Danach setzten wir uns kurz nach draußen, wo wie jedes Jahr viele Cosplayer waren, und verließen dann jedoch auch schon bald das Messegelände.

 

Am Sonntag ging es mit einer Freundin von der Berufsschule, ihrer Schwester und einem Freund von den beiden wieder auf die Messe. Wir trafen uns im Hauptbahnhof und fuhren von dort mit der Bahn zusammen weiter. Unser erster Weg führte uns nach draußen, da es in den Hallen viel zu warm war und wir nach dem Anstehen kurz frische Luft brauchten. Zu dieser frühen Zeit war dort auch noch nicht viel los und auch die Gänge schienen noch wie leer gefegt zu sein.

 

 

  

 

 

 

 

 

Schließlich fanden wir auch wieder unseren Weg nach drinnen. Ich wollte eigentlich zu den ganzen Verlagen, weil es später in den Hallen immer so voll ist. Jedoch wollten meine Begleiter dort noch nicht hin, weil sie zu den Manga- und Cosplay-Sachen wollten. Dort und draußen verbrachten wir auch die meiste Zeit des Tages. Was ich sehr schade fand. Zwar finde ich Cosplays wirklich toll, aber auf der Buchmesse geht es für mich um Bücher und nicht um diese Abteilung. Ab und an trafen wir auch Menschen, die wir privat kannten und unterhielten uns mit ihnen.

 

 

 

Zwischen den Aufenthalten dort, waren wir auch draußen unterwegs, weil das Wetter so schön war. Der Himmel war strahlend blau und es war nicht zu warm. In den Hallen war es letztes Jahr stickig, viel zu warum und gefühlt lauter, als in den Jahren zuvor. Außerdem kamen wir dort auch mit Cosplayern in Kontakt und redeten mit ihnen. Leider konnte ich eine gute Freundin nicht finden und ihr zu ihrem Geburtstag gratulieren, was ich immer noch sehr schade finde. Aber vielleicht wird diese Jahr etwas daraus, wenn sie kommt. Kurz bevor wir schließlich gingen, schafften wir es dann doch noch zu den Büchern. Zu diesem Zeitpunkt war dann natürlich auch alles voll. Die Menschen drängten sich bei den Verlagen und eigentlich kam niemand wirklich voran. Trotzdem konnte ich noch zwei Bücher kaufen. Eines für meine kleine Schwester und eines für mich. Danach liefen wir noch kurz durch die Kalender-Ausstellung und gingen dann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie jedes Jahr kam ich erschöpft Zuhause an und freute mich auf dieses Jahr. Die Atmosphäre ist immer ganz besonders und die Menschen sind wirklich nett. Es ist jedes Jahr auf das Neue eine Freude dabei sein zu dürfen und neue Personen kennenzulernen.

 

The Hate U Give

Titel: The Hate U Give

Preis: 9,99 Euro

Länge: 127 Minuten

Studio: Twentieth Century Fox Home Entertainment

 

 

Kurze Zusammenfassung:

Starr wächst in einem Schwarzenviertel auf und muss schon als Kind sehen wie ihre beste Freundin erschossen wird. Nun ist sie Jugendlich, hat einen Freund und geht auf eine Privatschule, wo sie einige richtige aber auch falsche Freunde hat. An einem Abend geht sie auf eine Party in ihrer Gegend und muss mit ansehen wie ein Freund von ihr von einem Polizisten erschossen wird. Soll Starr aussagen und was passiert dann mit ihr?

 

Meinung:

The Hate U Give ist ein wirklich unglaublicher Film. Die Darsteller sind überzeugend, die Handlung ist gut und greift wichtige Themen auf.

Schon seit einiger Zeit wollte ich diesen Film sehen und kam vor zwei Tagen nun dazu. Er war viel besser als erwartet und die Handlung regt mich zum Nachdenken an. Es geht um die Selbstwahrnehmung, Freundschaft, Familie, Sterben, falsche Reaktionen, Drohungen und noch um viele andere Themen. Was kann eine Situation aus einem Menschen machen? Wie reagiert er? Wie kann man fatale Fehler verhindern? Und wieso muss es überhaupt passieren?

The Hate U Give hat sich an keiner Stelle gezogen und hat mich an einigen Stellen auch schockiert. Zwischendurch lief mir dann auch die ein oder andere Träne über die Wange.

Die Charaktere haben alle ihre Tiefe und Starr ist eine symphytische Hauptperson. Sie mag Harry Potter, setzt sich für ihre Freunde ein und weiß eigentlich noch gar nicht genau wer sie selbst ist. Auch die anderen Charaktere werden gut eingeführt und durchleben eine gute Entwicklung im Laufe der Handlung, wie auch Starr.

Alle Darsteller liefern eine grandiose schauspielerische Leistung und enttäuschen in keiner Sekunde.

 

 

Fazit:

Dieser Film überzeugt mich in ganzer Länge und ich kann ihn auch wirklich nur weiter empfehlen. Starrs Geschichte ist gut erzählt und regt mich immer noch zum Nachdenken an. Jedoch ist es kein Wohlfühlfilm für nebenbei. Die Darsteller leisten eine wirklich gute Leistung und der Film zieht sich an keiner Stelle.

Wieso ich keine Sterne mehr vergeben werde – Oder auch: Sterne sagen nichts über den Inhalt des Buches!

Jeder kennt sie – die Sternchen, die an dem Ende eines Beitrages geschrieben werden.

Ich habe es auch einige Zeit lang gemacht, doch dann entschied ich mich dazu, es nicht mehr zu tun. Und dies hat zwei simple Gründe.

1. Sie sagen nichts über den Inhalt aus oder wieso es uns wirklich gefällt oder eben auch nicht. Ich selbst gehe bei vielen Bloggern immer gleich nach ganz unten und gucke wie viele Sterne sie vergeben haben und lese nicht erst den Text. Doch dann weiß die Person vor dem Bildschirm doch immer noch nicht, weshalb das Medium so ankam wie es ankam. Vielleicht passt es vom Inhalt her am Ende doch zu einem. Der Person, die das Buch gelesen hatte, kann es z.B. zu blutig gewesen sein und genau solche Themen findet ihr dann am Ende selbst spannend. Jeder hat einen anderen Lesegeschmack und viele lassen sich von den Sternen ablenken.

2. Die Vergabe von Sternen dauert länger als das Schreiben einer Rezension! So ist es jedenfalls bei mir. Meine Meinung und das Fazit bekomme ich schnell hin und dann stehe ich vor der großen Frage: Wie viele Sterne soll das Buch bekommen?

Es ist nicht immer leicht und fällt mir wirklich schwer, weswegen ich jetzt auch damit aufhören werde. Bei gestellten Exemplaren (wenn es gefordert ist) ist es eine andere Sache und wird dann auch demnach bearbeitet.

Aus diesen Gründen werde ich sie jetzt nicht mehr verwenden und werde nur noch Texte verfassen.

Rezension: Die drei Sonnen

Titel: Die drei Sonnen

Preis: 15,99 Euro

Hörlänge: ca. 5 Stunden

Autor: Cixin Liu

Verlag: Random Houese Audio

 

Kurze Zusammenfassung:

 

In den 1960er Jahren tut sich eine Gruppe von Astrophysikern, Ingeneuren und Politkomissaren zusammen, um an einem geheimen Forschungsprojekt zuarbeiten. Sie sollen als erste Menschen mit Außerirdischen Kontakt aufnehmen. Wie? Durch Signale, die ins All gesendet werden sollen. Doch erst fünfzig Jahre später schaffen die Menschen es und es bringt größere und gefährlichere Probleme mit sich, als erwartet.

 

 

 

Meinung:

Die drei Sonnen von Cixin Liu hat an sich eine spannende Idee, jedoch gefällt mir die Umsetzung nicht. Es hat sich an einigen Stellen gezogen, weswegen ich nur sehr langsam durchkam und ich größere Pausen beim Hören eingelegt habe. Die Idee, das es in zwei unterschiedlichen Zeiten , finde ich an sich auch gut.

 

Außerdem kann ich nicht mit den Charakteren sympathiesieren, da ich mich nicht in sie hinein versetzen konnte und häufig die Namen vertauscht hatte. Wie die Geschichte vorgetragen wird ist jedoch wieder wunderbar und angenehm. Die Art wie es vorgetragen wird ist mit am Besten.

 

Die Hülle der CDs (5 in der Zahl) ist aus Pappe, weswegen sie leichter reißt und verknickt. Die Gestaltung jener, ist dafür schön. Alles ist mit einem blau hinterlegt und ich kann eine Person vor einer Pyramide sehen, die von Gesteinsbrocken umgeben ist, sehen. Die Gestaltung passt meiner Meinung nach zum Inhalt.

 

Fazit:

Dieses Hörspiel kann mich nicht überzeugen, da sich die Handlung häufig zieht und die Charaktere nicht tiefgründig genug sind. An sich hat die Handlung gute Ansätze, aber es wurde nicht das ganze Potenzial herausgeholt.

Trotzdem haben die Leser eine sehr gute Arbeit geleistet, weswegen ich `Die drei Sonnen´ auch fertig gehört habe. Die Gestaltung des Umschlags ist wunderschön.

Rezension: Die drei Sonnen weiterlesen

Rezension zu „Die Überlebenden“

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Titel: Die Überlebenden

Preis: 12,99 Euro

Seiten: 544 Seiten

Autor: Alexandra Bracken

Verlag: Goldmann

Kurze Zusammenfassung:

Auf der Erde bricht eine Krankheit aus, die Kinder tötet oder ihnen besondere Kräfte verleiht.

Ruby ist eine dieser Überlebenden. Mit zehn löscht sie sich unbewusst aus dem Gedächtnis ihrer Eltern und kommt in ein Lager für besondere Kinder. Um nicht getötet/weggebracht zu werden, lässt sie alle denken sie sei eine Grüne, da sie eigentlich Orange und damit als gefährlich eingestuft ist.

Jedoch finden die Aufpasser es heraus und Ruby muss mit Hilfe einer Frau fliehen.

Doch kann sie ihr vertrauen?

Sie entscheidet sich dagegen, flieht und schließt sich einer kleinen Gruppe von anderen Überlebenden an, um den Flüchtling zu finden.

Werden sie ihn finden?

Kann er Ruby helfen, ihre Kräfte zu kontrollieren?

Meinung:

Auf dieses Buch bin ich durch den Film „Darkest Minds“ gekommen.

Eigentlich wollte ich ihn letztes Jahr im Kino ansehen, jedoch hatte ich dafür keine Zeit und deswegen musste so schnell wie möglich das Buch angeschafft werden.

Und ich wurde von dem Roman von Alexandra Bracken nicht enttäuscht!

Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und ich kam sehr schnell voran. Die Beschreibungen von der Umgebung und den Sachen, die in den Lagern passieren sind gut herüber gebracht worden und zogen einen in seinen Bann.

Auch die Charaktere finde ich gut gestaltet.

Sie haben alle ihre Schwächen und Stärken und ich konnte sie mir beim Lesen sehr gut bildlich vorstellen. Ruby ist ein mir sympathischer Charakter, der leider einfach zur falschen Zeit geboren wurde.

Ihre Freunde Zu, Liam und Chubs (Charles) sind auch fast alle bis zum Ende bei ihr und ich bin immer noch geschockt vom Ende, da sie schließlich doch ganz alleine dasteht.

Ohne ihre Freunde und bei einer Organisation, vor der sie eigentlich abgehauen ist.

Der Flüchtling spielt schließlich auch eine Rolle und er ist mir am Anfang auch nett vorgekommen. Doch manchmal trügt der Schein!

Das Buch hat sich an keiner Stelle gezogen und es hat Spaß gemacht es zu lesen, weswegen ich mir bald die anderen Bücher besorgen will.

Die ganze Welt wird dein Feind sein, Fürst mit tausendfachen Feinden, und wann immer sie dich fangen, werden sie dich töten.

Aber zuerst müssen sie dich fangen, Gräber, Lauscher, Läufer, Fürst der schnellen Warnung.

Sei schlau und voller Listen, und dein Volk wird niemals vernichtet werden.“ —- Seite 541

Fazit:

Die Überlebenden“ ist ein gelungener Auftakt einer Trilogie.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die ganze Geschichte mit der Krankheit und den Kräften ist spannend dargestellt. Außerdem konnte ich es gut nebenbei lesen, weil der Schreibstil angenehm ist und es dadurch Spaß gemacht hat in diese Welt einzutauchen.

Rezension: Zebraland

Rezension: Zebraland

Titel: Zebraland

Autor: Marlene Röder

Verlag: Ravensburger

Sprache: Deutsch

Seiten: 224 Seiten

Preis: 7,99 €

ISBN: 978-3-473-58362-1

 

Inhalt:

Vier Jugendlich – Judith, Ziggy, Philipp und Anouk – töten bei einem Unfall ein Mädchen namens Yasmin und würden diesen Tag im Sommer am liebsten vergessen.

Es gibt keine Zeugen und trotzdem bekommen sie Briefchen von jemanden, der den Unfall anscheinend beobachtet hat und müssen die Aufgaben, die darauf stehen erledigen.

Doch wer ist diese Person?

Können sie sich eigentlich noch gegenseitig vertrauen oder ist es einer von ihnen? Freundschaften und Liebe werden auf die Probe gestellt.

 

Altersempfehlung:

Ich würde das Buch Personen ab 11 Jahren empfehlen.

 

Eigene Meinung:

Zebraland ist ein spannendes Buch, das ich in der Schule gelesen habe, sonst wäre ich wahrscheinlich gar nicht darauf gestoßen.

Das Cover des Buches sieht wunderschön aus und spiegelt auch ganz gut den Inhalt wieder. Im Hintergrund kann man einem Wald im Nebel sehen und es scheint schon dunkel zu werden. Die Schrift auf der Vorderseite ist rot und könnte für das Blut der Toten stehen, weshalb es auch super dazu passt.

 

Die Geschichte wird zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten erzählt und diese werden durch unterschiedliche Schriftarten gekennzeichnet.

Jedoch stört es mich etwas, dass es bei Ziggys Sicht am Anfang immer nur kleine Auszüge aus der Gegenwart gibt und man dann gleich wieder in der Vergangenheit landet. Ich hätte wahrscheinlich einfach ein Kapitel aus der Gegenwart eingebracht, damit wir  etwas mehr erfahren.

Außerdem gab es zwei unterschiedliche Sichten, die von Ziggy und die von Judith. Ich finde es gut, dass die Geschichte aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen erzählt ist und man trotzdem eine Sache von Anfang an nicht erahnen konnte. Die beiden waren außerdem meine Lieblings Charaktere, während mich Philipp und Anouk manchmal  störten.

 

Die Handlung hat mir gefallen und ich habe mich das ganze Buch lang gefragt, wer nun diese Zettelchen mit den Aufgaben geschrieben hat und war über die Lösung am Ende echt überrascht. Außerdem war die Handlung flüssig und lies sich schnell von der Hand lesen.

 

 

Fazit:

Dieses Buch ist eine gute Lektüre, die man schnell durch hat und die nicht langweilig wird.

Die Spannung bleibt die ganze Zeit erhalten und ich konnte die Handlung und die Taten von Ziggy und Judith meistens nachvollziehen. Philipp und Anouk blieben mir hingegen fremd, sie nervten mich sogar.

Die Zeitsprünge im Buch sind prinzipiell eine gute Idee, aber hier in der Umsetzung haben mich die unterschiedlichen Zeiten öfters gestört.

 

 

Sterne: 4,5/5

4 kleine Reisetipps für Potterheads

4 kleine Reisetipps für Potterheads

In diesem Blogbeitrag will ich euch drei mehr oder weniger bekannte Drehorte aus Harry Potter empfehlen, die mir selbst sehr gut gefallen haben.

1. Cliffs Of Moher

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Mein erster Tipp sind die Cliffs Of Moher in Irland!

Erinnert ihr euch an die Szene im sechsten Film, in der Harry und Dumbeldore bei stürmischen Wetter in einem Boot in eine Höhle gefahren sind?

Dies sind diese!

Es war einfach nur wunderschön dort, jedoch gab es da irgendwelche fliegenden Teile (keine Fliegen, Stechmücken oder sonstige Sachen dieser Art), die sich auf meinen Körper gesetzt haben und liebend gerne in mein Gesicht geflogen sind.

                    1. Kings Cross

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Kings Cross müsste jedem Harry Potter Fan ein Begriff sein, da Harry von dort aus zum ersten Mal los gefahren ist.

Dort trifft man immer auf irgendwelche Fans und die Stimmung ist super.

Insgesamt ist Kings Cross jedoch ein super schöner Bahnhof, in den man einfach mal von innen sehen sollte.

3. Warner Bros. Studios in London

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Die Studios dürfen natürlich nicht fehlen!

Sie waren atemberaubend und diese Atmosphäre…

Einfach fantastisch!

So viele schöne und interessante Sachen konnte man sich ansehen und seit 2014 hat sich dort bestimmt auch wieder viel verändert (Es ist wohl mal wieder Zeit für einen Besuch dort! ^^)

Es ist wirklich eine große Empfehlung für Potter-Begeisterte und einen ganzen Tag sollte man dort schon ein planen!

                    1. Millennium Bridge

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Die Brücke sah man am Anfang vom sechsten Harry Potter Film, als sie zerstört wurde.

Es ist ein unbehagliches, jedoch auch magisches Gefühl darüber zu laufen und man hat einen schönen Blick auf die Tower Bridge von dort aus. Durch Zufall bin ich bei meinem letzten London Besuch darauf gestoßen und habe mich riesig gefreut nochmal so einen günstigen Harry Potter Ort betreten zu können.