Rezension zu „Die Tribute von Panem X“

Titel: Die Tribute von Panem X ~ Das Lied von Vogel und Schlange

Preis: 26 Euro

Seiten: 608 Seiten

Autorin: Suzanne Collins

Verlag: Oetinger

 

Kurze Zusammenfassung:

Coriolanus ist Mentor in den 10. Hungerspielen und ist in seinem letzten Jahr an der Schule. Seine Familie konnte sich immer noch nicht von dem Krieg erholen, weswegen er auf ein Stipendium für die Universität hofft. Doch alles entwickelt sich anders als er es erwartet hätte. Er bekommt die Tributin aus Distrikt 12 und dann verliebt er sich auch noch, weswegen er Fehler macht, die ihm alles kosten können. Entscheidet er sich am Ende für die Liebe oder doch lieber für Ruhm? Und was muss er dafür alles machen?

Meinung:

Ich wusste nicht wie mir das Buch gefallen würde, da Coriolanus Snow der Protagonist ist. In den Büchern und Filmen ist er für mich eindeutig kein Sympathieträger gewesen. Umso mehr hat mich dann das Buch überrascht. Es hat mir sehr gut gefallen und Snow ist ein sehr spannender Charakter. Dieses Buch kann auch gut ohne das Vorwissen der anderen Bücher gelesen werden, obwohl es zwischendurch Anspielungen gibt.

 

Die Geschichte beginnt im Kapitol, das noch mitten im Wiederaufbau steckt. Langsam erholen sich die Familien wieder von Geldnöten und Verlusten. Es ist interessant zusehen, wie es dort nach dem Krieg ist. Düster und nicht so glamourös, wie wir es aus Katness Zeit kennen. Auch die Spiele sind noch ganz anders strukturiert. Die Tribute werden wie Tiere behandelt und auch befinden sich die Spiele noch im Aufbau. In den 10. Hungerspielen gibt es z.B. zum ersten Mal Hilfspakete mit Trinken, Nahrung oder auch Medizin für die Spieler. Auch wird diesmal die Seite der Mentoren beleuchtet, die spannender ist als ich es erwartet hatte.

 

Coriolanus ist ein interessanter und sympathischer Charakter, aus dessen Sicht auch das Buch geschrieben worden ist. Er ist zu Beginn noch nicht der Präsident Snow, den wir kennen. Erst im Laufe der Geschichte entwickelt er sich immer mehr in diese Richtung. Seine Familie (seine Großmadame und Tigris) sind arm und versuchen den Schein der reichen Familie zu halten. Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet worden. Lucy Grey (Tributin aus Distrikt 12) und Sejanus (Kapitol, ehemals aus den Distrikten) sind auch sehr wichtige Charaktere, die Snows Weg sehr häufig kreuzen und bei seiner Entwicklung beitragen. Seine große Liebe und ein guter Freund. Auch Tigris ist eine wichtige Person, die Coriolanus unterstützt wo sie nur kann.

 

Dieses Buch konnte mich von Anfang bis Ende fesseln. Es ist so viel passiert, was ich nicht erwartet hätte.

 

Das Cover des Buches ist schlicht gehalten. Es ist schwarz. Vorne ein ein goldenes X zusehen, das mit einer Schlange (sie windet sich um die linke Seite) und einem Vogel (er fliegt auf der rechten Seite) verziert ist. Der Titel des Buches ist gold und weiß.

 

 

Fazit:

Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Für Neueinsteiger und auch für Fans der Reihe. Es ist sehr spannend und es passieren viele Sachen, die ich nie erwartet hätte. Auch habe ich mehr über den späteren Präsidenten erfahren, weswegen er mir nicht mehr ganz so unsympathisch ist. Das Kapitol und die Hungerspiele sind viel düstere, was der Geschichte einen besonderen Charme verpasst.

Rezension zu „Two can keep a secret“

Titel: Two can keep a secret

Preis: 18 Euro

Seiten: 417 Seiten

Autorin: Karen M. McManus

Verlag: cbj

 

Kurze Zusammenfassung:

Ellery und ich Zwillingsbruder Ezra ziehen zu deren Großmutter in einen kleinen Ort in Vermont. Die Zwillinge kennen die Geschichten rund um diesen Ort: Die Schwester von ihrer Mutter ist dort verschwunden und ein paar Jahre zuvor wurde ein Mädchen ermordet. Und ausgerechnet entdecken sie in der Nacht eine Leiche. Als Ellery ins Visier des Täters fällt beginnt zu selbst zu ermitteln. Und dann lernt sie auch noch den Bruder von dem vermuteten Mörder des ermordeten Mädchens kennen und zwischen ihnen entwickelt sich eine enge Bindung. Doch ist diese gut? Oder bringt diese Ellery nur mehr in Gefahr?

 

Meinung:

 Ich habe durch Zufall von diesem Buch erfahren und wusste nicht, was auf mich zukommen würde. Ohne Erwartungen habe ich schließlich mit dem Lesen begonnen und wurde nicht enttäuscht.

 

Die Geschichte ist super aufgebaut. Zu Beginn habe ich alle Charaktere kennengelernt, die ihren eigenen Charme haben. Das Buch wird aus der Sicht von Ellery und Malcom erzählt, die beide den Täter finden wollen und schließlich auch zusammenarbeiten. Diese Spaltung der Geschichte, machte das Lesen umso interessanter. Als alle Charaktere schließlich eingeführt worden waren, ging es darum den Fall zu lösen. Ich habe mit gerätselt. Jedoch wurde ich am Ende überrascht. Es war am Ende ein anderer Täter als ich gedacht habe.

 

Ich bin nur so durch die Seiten des Buches geflogen. Die Handlung ist gut umschrieben worden und das Buch ist an keiner Stelle langweilig geworden. Vermont hat sehr gut zu der Atmosphäre und der Geschehnisse des Buches gepasst.

 

Das Cover des Buches ist schlicht gehalten. Es ist weiß. Vorne sind zwei halbe Gesichter abgebildet, die zeigen, dass wir schweigen sollen. Der Titel des Buches ist rot und die Schrift wurde der Handlung angepasst.

 

 

Fazit:

Dieses Buch kann ich an Personen empfehlen, die gerne Thriller lesen. Die Handlung ist spannend umgesetzt worden und die Figuren sind gut ausgearbeitet. Vermont gibt der ganzen Story einen mysteriösen, leicht düsteren Touch. Der sehr gut zu der Story passt. Die Geschichte hat einen logischen Aufbau und ist nicht langweilig. Dass das Buch aus zwei Sichten geschrieben ist, macht die ganze Situation übersichtlicher und zeigt, wie unterschiedlich mit der Situation umgehen.

Rezension zu „Always and forever, Lara Jean“

Titel: Always and forever, Lara Jean

Preis: 16 Euro

Seiten: 336 Seiten

Autorin: Jenny Han

Verlag: Hanser

 

Kurze Zusammenfassung:

Lara Jean ist in ihrem letzten Jahr an der High-School. Sie ist glücklich mit Peter zusammen, ihr Vater heiratet und alles scheint perfekt zu sein. Doch dann wird sie nicht an dem College ihrer Wahl angenommen und muss sich entscheiden, wo sie nun hingeht und wie es mit ihr und Peter weitergehen soll. Lara Jean ist hin und her gerissen und muss große Entscheidungen treffen, die ihr Leben verändern werden.

 

 

Meinung:

Durch die Verfilmung der Bücher, bin ich vor einiger Zeit auf diese Reihe gestoßen und habe dieses Buch in drei Tagen gelesen.

 

Die Geschichte geht schnell voran und scheint sich an keiner Stelle zuziehen, was ich nicht erwartet hätte. Durch die schöne Atmosphäre, die in diesem Buch entsteht, habe ich mich beim Lesen wohl gefühlt und hätte das Buch am Liebsten in einem Stück verschlungen.

 

Es werden auch spannende Themen angesprochen. Dazu gehören die Annahme / nicht Annahme an Colleges, die „Mottowoche“ an den Schulen in Amerika, Umziehen, Erwachsen werden, neue Sachen kennenlernen und noch viele weitere Themen.

 

Lara Jean ist ein sympathischer Charakter, der in diesem Buch wichtige Entscheidung treffen muss. Entscheidungen, die ihre Zukunft betreffen. Und dann ist es natürlich klar, dass sie Fehler macht. Doch aus diesen lernt sie und entwickelt sich in diesem Buch langsam zu einer immer selbstständiger werdenden, jungen Frau. Auch die anderen Charaktere gehen nicht unter und haben Tiefgang, was mir immer sehr wichtig ist.

 

Auch das Cover ist sehr schön gestaltet. Zusehen ist Lara Jean, die auf einem Stuhl vor einem Schminktisch sitzt. Über die Lehne des Stuhles hängt Kleidung. Das Cover ist hell gehalten, weshalb es zu Lara Jean passt.

 

 

 

Fazit:

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der eine Pause vom Alltag. Die Atmosphäre in dieser Geschichte ist sehr schön und die Charaktere sind alle liebenswert.

Außerdem spricht es wichtige Themen, wie z.B. das Erwachsen werden an, was für Entscheidungen vor dem College getroffen werden müssen, usw. Dieses Buch hat mich auf ganzer Linie überzeugt.

Und die Liebesgeschichte zwischen Lara Jean und Peter ist einfach nur schön.

Rezension zu „Frida – Ein Leben zwischen Kunst und Liebe“

Titel: Frida – Ein Leben zwischen Kunst und Liebe

Preis: 22 Euro

Seiten: 160 Seiten

Text & Zeichnungen: Vanna Vinci

Verlag: Prestel

 

Kurze Zusammenfassung:

In diesem Graphic Novel wird die Geschichte von Frida Kahlo erzählt. Ihr Leben wird von ihrer Kindheit, über ihren Unfall und wie sie die Kunst für sich entdeckte und sie liebte bis hin zu ihrem Tod begleitet.

 

 

Meinung:

Ich hatte schon von Frida Kahlo gehört, bevor ich dieses Buch zu Weihnachten bekam. Jedoch fand ich nie die Zeit mich weiter mit ihr auseinanderzusetzten. Und dann habe ich diesen Comic bekommen.

 

Frida Kahlo ist eine wirklich spannende Frau, deren Leben voller Schmerzen ist. Doch genau dieser ist die Quelle für ihre Kunst. In schönen Zeichnungen können wir ihre Entwicklung beobachten. Die Seiten im Comic sind alle farbig angelegt, was ich sehr schön finde. Zwischen den ganzen Zeichnungen ist eine gute Trennung erkennbar, weswegen ich nie zwischen den Bildern verrutscht bin.

 

Auch die Texte sind sehr flüssig und leicht lesbar verfasst worden. Auf den einzelnen Seiten ist viel Text, was für manch einen am Anfang gewöhnungsbedürftig erscheinen kann. Die ganzen Stellen über ihre Sexualität, ihre weibliche- und männliche Seite, wie ihre Kunst entstanden ist und wieso sie tat was sie tat sind gut erklärt worden.

 

Auch von dem Cover her ist dieses Hardcover einfach eine Augenweide. Es ist in einem angenehmen dunkelgrün angelegt und Blumen zieren die Oberfläche. In einem roten Rechteck sind der Titel, die Autorin und eine Zeichnung von Frida zusehen.

 

Frida ist eine „Protagonistin“, die ich gerne begleitet habe, weswegen ich dieser Comic auch an einem Tag durchhatte. Sie war ihrer Zeit voraus. Ihr Leben ist eine Achterbahnfahrt, der Gefühle und Qualen, was sie wirklich spannend macht.

 

 

Fazit:

„Frida- Ein Leben zwischen Kunst und Liebe“ ist ein sehr schön gestalteter Comic, der die Geschichte einer unglaublichen Frau erzählt. Alle die sich für Frida, Kunst und starke Frauen interessieren, sind bei diesem Novel an der richtigen Adresse. Ich habe dieses Buch an einem Tag verschlungen und würde es auch direkt wieder tun. Fridas Leben ist wirklich spannend, da sie ihrer Zeit voraus war, und ist gut verständlich erzählt worden. Auch die Zeichnungen sind wunderschön. Alles in allem bin ich sehr zufrieden und habe an diesem Comic nichts auszusetzen.

Rezension zu „Sternensammler Sammelband 1 & 2“

Titel: Sternensammler Sammelband 1 & 2

Preis: 6,95 Euro pro Band

Seiten: 200 Seiten pro Band

Text & Zeichnungen: Anna Backhausen, Sophie Schönhammer

Verlag: Tokyopop

 

Kurze Zusammenfassung:

Fynns Freundin macht mit ihm Schluss und meint, dass er auf etwas Anderes stehen könnte. Doch dieser versteht nicht, was sie ihm damit sagen will. Erst als Fynn nachts auf einem Hügel den geheimnisvollen Sternenbeobachter Niko trifft, wird Fynn bewusst was diese Worte zu bedeuten haben. Kann eine Beziehung zwischen dem Schulschwänzer und dem Sternennerd entstehen?

 

 

Meinung:

„Und da oben, da sind so unendlich viele Sterne und es gibt so viel zu entdecken… Und wir sind nur winzige Punkte auf einem winzigen Planeten, der um einen winzigen Stern in einer winzigen Galaxie kreist.“

 

Eine Freundin hat mir diese Sammelbände ans Herz gelegt und ich finde die Handlung ansprechend, weswegen sie nun in meinem Regal stehen dürfen. In meinem Leben habe ich bisher nicht viele Mangas gelesen, weswegen ich auf diese gespannt war. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Anna Backhausen und Sophie Schönhammer haben ein schönes Werk entwickelt mit schönen Zeichnungen und nachvollziehbaren Dialogen.

 

Die Covers von den zwei Bänden sind in unterschiedlichen Farben angelegt und haben dadurch etwas Individuelles. Der erste Band ist in einem dunkelblau angelegt und im Hintergrund sind die Sterne, die auch ein wichtiger Bestandteil der ganzen Handlung sind, erkennbar. Außerdem werden auch zum ersten Mal die Protagonisten gezeigt. Der zweite Teil ist dagegen heller gestaltet. Es ist in einem gelblichen Ton gehalten und zwischen den Blättern der Büsche/Bäume verstecken sich auch wieder die Sterne. Der Titel und die Covers des Mangas passt eiwandfrei zum Inhalt der Geschichte.

 

Die Zeichnungen sind wunderschön. Alle scheinen mit liebe angefertigt worden zu sein und die Gefühle der Charaktere werden dadurch sehr gut transportiert. Die Dialoge ergänzen die Zeichnungen wirklich gut und verstärken dadurch auch noch einmal die gezeichneten Gefühle der Charaktere.

 

Auch die in der Geschichte gezeigten Charakter sind mir sympathisch und sind mir ans Herz gewachsen. Jeder hat seine Eigenarten und auch seine Liebenswertenseiten. Fynn und Niko sind gut ausgearbeitet worden und haben beide eine nachvollziehbare Vergangenheit, die bei dem Einen schneller und bei dem Anderen langsamer erzählt wurde. Ich konnte mit den Charakteren mitfühlen und leiden.

 

Die Handlung hat sich an keiner Stelle gezogen. Sie ist perfekt zum Entspannen und ich wollte die beiden Bände gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist eine schöne Boys-Love Story, die einen Bezug zu Sternen nimmt, und dadurch eine besonders gemütliche Atmosphäre geschaffen wurde. Die Charaktere haben genug Zeit sich zu entwickeln und ihre Beziehung zueinander aufzubauen.

 

 

 

Fazit:

„Sternensammler“ ist ein gutes Manga für den Einstieg. Ich habe beide Bände in zwei Stunden gelesen und mochte von Anfang an die beiden Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein können. Die Handlung zieht sich nicht und ist gut verständlich. Auch die Zeichnungen sind wunderschön. Der Bezug zu den Sternen gibt dem Ganzen dann noch einen faszinierenden Hauch. Die Person, die sich die Geschichte kauft sollte sich jedoch im Klaren sein, dass die Geschichte aus Text und Zeichnungen besteht.

Rezension zu Romeo und Julia

Titel: Romeo und Julia (gekürzte Fassung)

 

Preis: 0,00 Euro

 

Seiten: 124 Seiten

 

Autor: William Shakespeare

 

 

 

 

Kurze Zusammenfassung:

 

Romeo ist ein Montague und Julia eine Capulet. Und sie lieben sich. Jedoch sind ihre Familien verfeindet und sie versuchen trotzdem einen Weg zu finden sich zu lieben, treffen und heiraten. Werden die Familien etwas aus dem tragischen Schicksal dieser beiden jungen Menschen lernen?

 

 

 

Meinung:

 

Schon als Kind hatte ich Kontakt mit dieser tragischen Geschichte und wollte nun dieses Buch lesen. Jedoch ist diese Fassung nicht empfehlenswert.

Szenen, die ich wichtig finde, sind einfach gekürzt worden, weswegen dann alles keinen Sinn mehr ergibt. Für null Euro habe ich aber auch nicht wirklich etwas anderes erwartet, weswegen ich auch nicht all zu enttäuscht bin.

Jedoch werde ich mir später mal eine ungekürzte Ausgabe kaufen, damit ich es ganz lesen kann. Das Stück ist nämlich wirklich nicht schlecht und ich kann es nur wärmstens ans Herz legen. Die Charakter sind gut ausgearbeitet, die Handlung spannend und es ist traurig.

 

 

 

Fazit:


Diese Augabe ist nicht gut. Wichtige Stellen sind weggekürzt, weswegen die Texte keinen Sinn mehr machen. Wer das Stück jedoch günstig lesen will und damit keine Probleme hat, kann trotzdem zugreifen.

Frankfurter Buchmesse 2018

Bald beginnt sie wieder – die Frankfurter Buchmesse. Aus diesem Grund dachte ich mir, dass ich den überarbeiteten Bericht von 2018 jetzt veröffentliche.

 

 

Da ich in der Nähe von Frankfurt wohne hatte ich keinen Stress, bevor es für mich letztes Jahr los ging. Morgens konnte ich mir eine Tasche schnappen, mir etwas für das Wetter passendes Anziehen und mich dann entspannt in die Bahn setzen.

 

Leider konnte ich erst an dem Samstag der Messe dort aufschlagen – dann auch viel zu kurz. Mit meiner Tante war ich mit der Bahn hingefahren, da ich sie zu ihrer Podiums-Diskussion zu dem Thema „Jetzt gibt´s was auf die Ohren – Verlage im Podcast-Fieber“ begleitete. Gehalten wurde die Diskussion von Maria Beerboom, Christian Jakubetz, Tine Nowak, Dirk Primbs und Larissa Heyden, die sich alle jedoch sehr einig zu sein schienen. Die Veranstaltung war gut besucht und die Teilnehmer schienen alle Interessiert zu sein. Danach setzten wir uns kurz nach draußen, wo wie jedes Jahr viele Cosplayer waren, und verließen dann jedoch auch schon bald das Messegelände.

 

Am Sonntag ging es mit einer Freundin von der Berufsschule, ihrer Schwester und einem Freund von den beiden wieder auf die Messe. Wir trafen uns im Hauptbahnhof und fuhren von dort mit der Bahn zusammen weiter. Unser erster Weg führte uns nach draußen, da es in den Hallen viel zu warm war und wir nach dem Anstehen kurz frische Luft brauchten. Zu dieser frühen Zeit war dort auch noch nicht viel los und auch die Gänge schienen noch wie leer gefegt zu sein.

 

 

  

 

 

 

 

 

Schließlich fanden wir auch wieder unseren Weg nach drinnen. Ich wollte eigentlich zu den ganzen Verlagen, weil es später in den Hallen immer so voll ist. Jedoch wollten meine Begleiter dort noch nicht hin, weil sie zu den Manga- und Cosplay-Sachen wollten. Dort und draußen verbrachten wir auch die meiste Zeit des Tages. Was ich sehr schade fand. Zwar finde ich Cosplays wirklich toll, aber auf der Buchmesse geht es für mich um Bücher und nicht um diese Abteilung. Ab und an trafen wir auch Menschen, die wir privat kannten und unterhielten uns mit ihnen.

 

 

 

Zwischen den Aufenthalten dort, waren wir auch draußen unterwegs, weil das Wetter so schön war. Der Himmel war strahlend blau und es war nicht zu warm. In den Hallen war es letztes Jahr stickig, viel zu warum und gefühlt lauter, als in den Jahren zuvor. Außerdem kamen wir dort auch mit Cosplayern in Kontakt und redeten mit ihnen. Leider konnte ich eine gute Freundin nicht finden und ihr zu ihrem Geburtstag gratulieren, was ich immer noch sehr schade finde. Aber vielleicht wird diese Jahr etwas daraus, wenn sie kommt. Kurz bevor wir schließlich gingen, schafften wir es dann doch noch zu den Büchern. Zu diesem Zeitpunkt war dann natürlich auch alles voll. Die Menschen drängten sich bei den Verlagen und eigentlich kam niemand wirklich voran. Trotzdem konnte ich noch zwei Bücher kaufen. Eines für meine kleine Schwester und eines für mich. Danach liefen wir noch kurz durch die Kalender-Ausstellung und gingen dann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie jedes Jahr kam ich erschöpft Zuhause an und freute mich auf dieses Jahr. Die Atmosphäre ist immer ganz besonders und die Menschen sind wirklich nett. Es ist jedes Jahr auf das Neue eine Freude dabei sein zu dürfen und neue Personen kennenzulernen.

 

The Hate U Give

Titel: The Hate U Give

Preis: 9,99 Euro

Länge: 127 Minuten

Studio: Twentieth Century Fox Home Entertainment

 

 

Kurze Zusammenfassung:

Starr wächst in einem Schwarzenviertel auf und muss schon als Kind sehen wie ihre beste Freundin erschossen wird. Nun ist sie Jugendlich, hat einen Freund und geht auf eine Privatschule, wo sie einige richtige aber auch falsche Freunde hat. An einem Abend geht sie auf eine Party in ihrer Gegend und muss mit ansehen wie ein Freund von ihr von einem Polizisten erschossen wird. Soll Starr aussagen und was passiert dann mit ihr?

 

Meinung:

The Hate U Give ist ein wirklich unglaublicher Film. Die Darsteller sind überzeugend, die Handlung ist gut und greift wichtige Themen auf.

Schon seit einiger Zeit wollte ich diesen Film sehen und kam vor zwei Tagen nun dazu. Er war viel besser als erwartet und die Handlung regt mich zum Nachdenken an. Es geht um die Selbstwahrnehmung, Freundschaft, Familie, Sterben, falsche Reaktionen, Drohungen und noch um viele andere Themen. Was kann eine Situation aus einem Menschen machen? Wie reagiert er? Wie kann man fatale Fehler verhindern? Und wieso muss es überhaupt passieren?

The Hate U Give hat sich an keiner Stelle gezogen und hat mich an einigen Stellen auch schockiert. Zwischendurch lief mir dann auch die ein oder andere Träne über die Wange.

Die Charaktere haben alle ihre Tiefe und Starr ist eine symphytische Hauptperson. Sie mag Harry Potter, setzt sich für ihre Freunde ein und weiß eigentlich noch gar nicht genau wer sie selbst ist. Auch die anderen Charaktere werden gut eingeführt und durchleben eine gute Entwicklung im Laufe der Handlung, wie auch Starr.

Alle Darsteller liefern eine grandiose schauspielerische Leistung und enttäuschen in keiner Sekunde.

 

 

Fazit:

Dieser Film überzeugt mich in ganzer Länge und ich kann ihn auch wirklich nur weiter empfehlen. Starrs Geschichte ist gut erzählt und regt mich immer noch zum Nachdenken an. Jedoch ist es kein Wohlfühlfilm für nebenbei. Die Darsteller leisten eine wirklich gute Leistung und der Film zieht sich an keiner Stelle.

Wieso ich keine Sterne mehr vergeben werde – Oder auch: Sterne sagen nichts über den Inhalt des Buches!

Jeder kennt sie – die Sternchen, die an dem Ende eines Beitrages geschrieben werden.

Ich habe es auch einige Zeit lang gemacht, doch dann entschied ich mich dazu, es nicht mehr zu tun. Und dies hat zwei simple Gründe.

1. Sie sagen nichts über den Inhalt aus oder wieso es uns wirklich gefällt oder eben auch nicht. Ich selbst gehe bei vielen Bloggern immer gleich nach ganz unten und gucke wie viele Sterne sie vergeben haben und lese nicht erst den Text. Doch dann weiß die Person vor dem Bildschirm doch immer noch nicht, weshalb das Medium so ankam wie es ankam. Vielleicht passt es vom Inhalt her am Ende doch zu einem. Der Person, die das Buch gelesen hatte, kann es z.B. zu blutig gewesen sein und genau solche Themen findet ihr dann am Ende selbst spannend. Jeder hat einen anderen Lesegeschmack und viele lassen sich von den Sternen ablenken.

2. Die Vergabe von Sternen dauert länger als das Schreiben einer Rezension! So ist es jedenfalls bei mir. Meine Meinung und das Fazit bekomme ich schnell hin und dann stehe ich vor der großen Frage: Wie viele Sterne soll das Buch bekommen?

Es ist nicht immer leicht und fällt mir wirklich schwer, weswegen ich jetzt auch damit aufhören werde. Bei gestellten Exemplaren (wenn es gefordert ist) ist es eine andere Sache und wird dann auch demnach bearbeitet.

Aus diesen Gründen werde ich sie jetzt nicht mehr verwenden und werde nur noch Texte verfassen.

Rezension: Die drei Sonnen

Titel: Die drei Sonnen

Preis: 15,99 Euro

Hörlänge: ca. 5 Stunden

Autor: Cixin Liu

Verlag: Random Houese Audio

 

Kurze Zusammenfassung:

 

In den 1960er Jahren tut sich eine Gruppe von Astrophysikern, Ingeneuren und Politkomissaren zusammen, um an einem geheimen Forschungsprojekt zuarbeiten. Sie sollen als erste Menschen mit Außerirdischen Kontakt aufnehmen. Wie? Durch Signale, die ins All gesendet werden sollen. Doch erst fünfzig Jahre später schaffen die Menschen es und es bringt größere und gefährlichere Probleme mit sich, als erwartet.

 

 

 

Meinung:

Die drei Sonnen von Cixin Liu hat an sich eine spannende Idee, jedoch gefällt mir die Umsetzung nicht. Es hat sich an einigen Stellen gezogen, weswegen ich nur sehr langsam durchkam und ich größere Pausen beim Hören eingelegt habe. Die Idee, das es in zwei unterschiedlichen Zeiten , finde ich an sich auch gut.

 

Außerdem kann ich nicht mit den Charakteren sympathiesieren, da ich mich nicht in sie hinein versetzen konnte und häufig die Namen vertauscht hatte. Wie die Geschichte vorgetragen wird ist jedoch wieder wunderbar und angenehm. Die Art wie es vorgetragen wird ist mit am Besten.

 

Die Hülle der CDs (5 in der Zahl) ist aus Pappe, weswegen sie leichter reißt und verknickt. Die Gestaltung jener, ist dafür schön. Alles ist mit einem blau hinterlegt und ich kann eine Person vor einer Pyramide sehen, die von Gesteinsbrocken umgeben ist, sehen. Die Gestaltung passt meiner Meinung nach zum Inhalt.

 

Fazit:

Dieses Hörspiel kann mich nicht überzeugen, da sich die Handlung häufig zieht und die Charaktere nicht tiefgründig genug sind. An sich hat die Handlung gute Ansätze, aber es wurde nicht das ganze Potenzial herausgeholt.

Trotzdem haben die Leser eine sehr gute Arbeit geleistet, weswegen ich `Die drei Sonnen´ auch fertig gehört habe. Die Gestaltung des Umschlags ist wunderschön.

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